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Der Veranstalter teilte am 26.11.2002 auf der MCT-Homepage mit:
"Da es uns leider nicht möglich war, genügend Aussteller mit einem, für Sie
attraktiven und abwechslungsreichen Warenangebot zu finden, müssen wir die 2. Münchner Computertage vom 06.-08. Dezember 2002 leider absagen. Sicherlich haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Messe nicht durchführen
möchten, wenn wir weder Ihnen noch den Ausstellern einen erfolgreichen Verlauf bieten können."Da die "Elektronik-Börse" am 8.12.02 als Teilbereich der MCT gedacht war, muß leider auch sie
entfallen. Wir bedauern die Absage müssen aber akzeptieren, dass derartige Veranstaltungen in München, ob klein oder groß geplant, derzeit wohl unter der allgemein negativen Stimmungslage keine Chancen haben. Wir werden
weiterhin Ausschau nach Initiativen für passende Markttage in München halten und dann über Beteiligungsmöglichkeiten für die bisherigen Teilnehmer informieren. Rückschau: Das Ziel der Veranstalter der
“Münchner Computer Tage” (MCT ) war ehrgeizig: Die “größte Multi-Media-Verkaufsmesse in Bayern” sollte es werden. Und weil man hierzu mit Kooperationen am schnellsten vorwärts kommt, sollte es als eigenen Bereich und
Special-Event, am Sonntag, 8.12.02 dieser Wochenend-Veranstaltung (6.-08.12.2002), wieder eine “Elektronik Börse” geben. der Teilbereich “Münchener Elektronik-Börse” sollte in den mit der Halle verbundenen Konferenzsälen der “München-Arena” im Olympiapark
untergebracht werden.
Diese neue Konsumentenmesse sollte wieder umfangreich mittels verschiedener Medien beworben werden und hatte bereits bei der ersten Veranstaltung Mitte September, in einer der alten
Messehallen, noch ohne einen Bereich "Elektronik Börse", bereits mehrere tausend Besucher angezogen, die ein für den Anfang akzeptables Angebot vorgefunden hatten. Im Unterschied zum Hallenflohmarktcharakter
der Veranstaltungsreihe im Colosseum, handelte es sich bei den MCT um eine Verkaufsausstellung, die eher etwas an die seinerzeitige "bits&fun" erinnerte. Der geplante neue Veranstaltungsort, die
München-Arena (ehemals "Olympic Spirit und vormals "Olympia Radsporthalle") ist
modern ausgestattet, hätte somit den passenden Rahmen geboten und ist sowohl mit dem Auto (Parkharfe Olympiastadion), wie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Tram, U-Bahn) gut zu erreichen.
Der Besuchereintritt sollte EUR 7,00 pro Person kosten. Die Standgebühren
hätten bei EUR 22,00 pro laufendem Meter Ausstellertisch in der Standardvariante gelegen.Verfasser: Eduard Welsch |
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