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„Flohmärkte gibt es in München wie Sand am Meer - für alles Mögliche. Nur für die Elektronik gab es nichts. Wir haben uns gedacht, daß es
so etwas gerade in München auch geben müßte."
Seit Herbst 1985 gibt es nun auch in der Elektronik City München einen „Elektronik - Flohmarkt". In Privatinitiative, mit sehr viel persönlichem
Engagement, veranstalten ... , zweimal im Jahr einen Flohmarkt für Elektronik-Begeisterte. Mit wachsendem Erfolg. Die beiden jungen Leute scheinen mit ihrer Idee offene Türen eingerannt zu haben.
Obwohl „das
große Geld damit nicht zu machen ist", gibt es bereits nach dem dritten Flohmarkt Überlegungen zu weiteren Veranstaltungen. Die Initiative soll, so beide einhellig, weder zu einem „Computer-Schrottplatz" noch
zu einer Messe mit gestylter Umgebung verkommen: sondern das bleiben, was sie ist: ein Flohmarkt der die breite Palette der Elektronik umfaßt - und das in einer lockeren Atmosphäre. Die neue Idee: Mitglieder von
Computer-Clubs und Mitarbeiter großer Elektronikfirmen für eine kostenlose Beratung während des Flohmarktes zu animieren. Ein erster Versuch im Frühjahr ´86 allerdings ist zuerst einmal ein Fehlschlag gewesen. Von 20
angesprochenen Clubs reagierten die wenigsten, drei waren schließlich tatsächlich auf der Veranstaltung vertreten.
Ob sich Mitarbeiter großer Unternehmen für die Idee begeistern lassen, hängt von deren
Privatinteresse ab. Denn der Flohmarkt darf nicht gewerblich geführt sein, das würde das Gewerbeaufsichtsamt auf den Plan rufen. Allein beim letzten Elektronik-Flohmarkt waren 130 Aussteller ... und 1600 Besucher kamen.
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